Genau wie in unserem Reiseführer beschrieben, wurde die Busfahrt von Bangkok nach Siem Reap durch ausgedehnte Pausen

und Wartezeiten in die Länge gezogen, um erst in der Dunkelheit und müde anzukommen.
Auch wir leisteten keinen Widerstand mehr, sondern blieben eine Nacht in der angebotenen Unterkunft und suchten uns erst am nächsten Tag eine Neue.
Hier wurden wir sehr freundlich und mit einem Begrüßungsgetränk empfangen.

Wir schlenderten durch die Stadt, besuchten den Markt mit seinem bunten Treiben und unterschiedlichen Verkaufsständen.

Der Stand mit den Weihnachtsbäumen kam uns in der Mittagshitze aber eher befremdlich vor.

Wir kauften uns ein Drei-Tages-Ticket für die Besichtigung der Tempel von Angkor und mieteten ein Tuk-Tuk mit Fahrer dazu.
Angkor WatDas größte sakrale Bauwerk der Welt ist angeblich so überwältigend, dass es einem den Atem verschlägt.
Uns kam es eher vor wie ein "großer Klotz", aber bei Sonnenaufgang schön anzuschauen.

Hinter den Mauern von
Angkor Thom befinden sich einige Bauwerke,
z.B. eine mystisch wirkende Tempelgruppe

oder der
Bayon.Hier beobachten den Besucher 216 gewaltige Gesichter. Außerdem sind in dem Tempel 1200m lange Flachreliefs mit 11.000 Figuren und kunstvolle Skulpturen zu entdecken.
Pre RupDie Bedeutung dieses Shiva geweihten Tempels ist nicht genau bekannt, doch die Khmer sind davon überzeugt, dass er als königliches Krematorium diente.

Wer die steilen Treppen überwindet, wird mit einem phantastischen Ausblick belohnt.

32 km von Siem Reap entfernt liegt
Banteay Srei.
Die Zitadelle der Frauen gehört zu den kunsthistorischen Höhepunkten eines Angkorbesuches. Er ist einer der wenigen Tempel, der nicht von einem König, sondern von einem Priester errichtet wurde. Erbaut wurde er Ende des 10. Jahrhunderts, lag lange im dichten Urwald versteckt und wurde erst 1914 zufällig wieder entdeckt.

Ein mit Wurzeln übersäter, teilweise steiniger und steiler Weg führte uns mitten durch eine idyllische Dschungellandschaft

zum
Fluß der Tausend Lingas mit aufwändigen Flußbettbildhauereien und einem winzigen Wasserfall
Ta Phrom ist eines der größten Bauwerke der Angkor-Zeit und wurde im 12. Jhd. mithilfe von 80.000 Menschen erbaut. Der Tempel des Mahayana-Buddhismus wurde der Natur überlassen und wird von den gewaltigen Wurzeln der Bäume überwuchert.

Da ich am Ende des zweiten Tages im Sand ausrutschte und meinem geschwollenen Knöchel etwas Schonung gönnte, machte sich Moni mutig alleine auf den Weg.
Nach einer längeren Fahrt mit dem Tuk-Tuk, dann auf sandigen Wegen mit dem Moped, genoß sie die Bootsfahrt auf dem Mekong

...durch das Stelzendorf.

Sie besichtigte noch einige Tempel der
Rolous-Gruppe, darunter den
Preah Koh.
Dies war der erste Tempel, der im Jahre 879 in Rolous entstand. König Indravarman erbaute ihn zu Ehren seiner Eltern und Großeltern, um sich damit den Fortbestand der Macht seiner Familie zu sichern.
Zum Glück dauerte diese "Abschlußtour" nur ein paar Stunden und wir konnten den Nachmittag gemeinsam auf dem Balkon unserer Unterkunft verbringen.